Computersicherheit

configDefinition

Computersicherheit ist alles was unternommen wird, das Unbefugte nicht in ein Computersystem eindringen können. Die Bedrohungen aus dem Internet sind heutzutage so vielseitig, dass ein durchschnittlicher Anwender sich kaum mehr vorstellen kann, was für große Gefahr auf Ihn lauern.

So positiv das Internet auch sein kann – man sollte aber die möglichen Bedrohungen immer im Auge behalten.

Firewall und Antivirenscanner

Eine Firewall soll Ihren Rechner vor Angriffen aus dem Internet schützen. Sie besteht meist aus Hard- und/oder Software, die den Datenfluss zwischen dem internen Netzwerk und dem externen Netzwerk kontrolliert.

Bei der "Personal Firewall" versucht der PC sich selbst zu schützen. Sie soll genau wie die "normale Firewall" (in Firmen-Netzwerken vertreten) den Rechner vor Angriffen von außen schützen und auch verhindern, dass bestimmte Programme, wie Spyware, Kontakt vom Rechner zum Internet aufnimmt. Dazu kontrolliert sie alle Verbindungen in andere Netzwerke und überprüft sowohl die Anfragen ins Internet als auch die Daten, die zum Rechner kommen.

Folgende Regeln/Einstellungen und Funktionalitäten sind dabei wichtig:

  • Der Paket Filter → verhält sich, vereinfacht dargestellt, wie ein IP-Router, der alle ankommenden Pakete entsprechend einem vorgegebenen Regelwerk filtert.
  • Die Sandboxing-Technik → gemeint ist hierbei eine mehr oder weniger abgeschottete Laufzeitumgebung für Programmcode, der aus dem Internet geladen wird. Der Programmcode wird vom Betriebssystem und von den lokalen Speichermedien abgeschottet, darf also gar nicht oder nur sehr eingeschränkt darauf zugreifen.

Internetbetrug

Phishing

  • gefälschte E-Mail an die potentiellen Betrugsopfer geschickt mit dem Inhalt, die Hausbank dieser Person hätte ein Computerproblem
  • Ziel: vertraulichen Daten (PIN, TAN etc.) an die "Bank" zu übermitteln
  • Es werden die E-Mail und die Internetpräsenz der Bank völlig authentisch nachgebildet.

Identitätsdiebstahl

Das Ziel eines Identitätsdiebstahls ist es in der Regel, einen betrügerischen Vermögensvorteil zu erreichen, Daten der betroffenen Person an interessierte Kreise zu verkaufen oder den rechtmäßigen Inhaber der Identitätsdaten in Misskredit zu bringen.

Abonnementsfalle

Dem Verbraucher wird nach einer einmaligen Registrierung eine Dienstleistung angeboten. Einige Zeit später behauptet der Dienstleister, ein Dauerschuldverhältnis mit einer Vertragslaufzeit von mindestens zwei Jahren sei zustande gekommen, und die gesetzliche Widerrufsfrist sei abgelaufen. Danach verlangt man über einschlägig bekannte Rechtsanwälte oder Inkassobüros – Zahlungen für die Möglichkeit, die Dienstleistung zwei Jahre lang zu beziehen.