Wichtiges von AVM

AVM auf der Cebit 2017

Channel Trends+Visions: Neues von FRITZ! für Fachhändler – AVM mit eigener Keynote und Workshop

  • Neue FRITZ!Box-Topmodelle für DSL und Kabel
  • „Chancen der neuen Netze nutzen“ – Keynote von Michael Sadranowski
  • AVM-Workshop zu FRITZ!-Lösungen, All-IP und Routerfreiheit
  • Praxisbeispiele für Privat- und Businesskunden

blinki orange  Auf vielen Fritzboxen schlummert Firmware, die über sechs Jahre alt und äußerst anfällig ist . . . !

Das ergab eine Stichprobe von heise Security. Eine Stichprobe zeigt, dass auf vielen Fritzbox-Routern nach wie vor eine steinalte – und angreifbare – Firmware-Version installiert ist.
Von rund 270.000 untersuchten Fritzboxen im Telekom-Netz sind fast 10.000 immer noch für die kritische Lücke aus dem Jahr 2014 anfällig.
Ein Angreifer kann dann Code mit root-Rechten ausführen und etwa Zugangsdaten auslesen oder kostspielige Rufumleitungen einrichten.
Ob die Fernwartungsfunktion MyFritz aktiv ist, spielt dabei keine Rolle. Ob die eigene Fritzbox anfällig ist, kann man über den Netzwerkcheck herausfinden.
Die Lücke klafft auch in AVM-Repeater mit alter Firmware. Diese Geräte kann der Test ebenfalls aufspüren.

Positive Meldung am Ende des Tests:

Der Komplett-Check

Dieser Test zeigt nur die unter Umständen problematischen Ergebnisse aller Einzel-Tests kompakt auf einer Seite;
für ausführlichere Resultate machen Sie bitte die jeweiligen Einzel-Tests. Nur rote Zeilen bedeuten ein mögliches Problem.
 
Gratulation, der Test hat keine Probleme gefunden.

Angriffe auf alte Firmware

Nach wie vor nutzen Angreifer Lücken in den verbreiteten AVM-Routern aus, um den Fritzbox-Nutzern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Deshalb erinnert der Hersteller seine Kunden immer wieder daran, sicherzustellen, dass eine aktuelle Firmware installiert ist und ausreichend sichere Passwörter für freigegebene Dienste wie MyFritz zum Einsatz kommen. Auch wenn die alte Lücke bei den aktuellen Angriffen keine Rolle spielen sollte, ist auf jeden Fall anzuraten, den Empfehlungen von AVM nachzukommen.


Auch in neueren Firmware-Versionen klaffen unter Umständen Lücken, die AVM mit späteren Firmware-Updates behoben hat. Diese waren nicht Teil unserer Analyse, da die AVM-Router ab einem gewissen Firmware-Stand nicht mehr nach außen kommunizieren, welche Version installiert ist. Grundsätzlich sollte man stets sicherstellen, dass die Firmware der Fritzbox auf dem aktuellen Stand ist. Seit rund zwei Jahren kümmert sich die Box auf Wunsch automatisch darum, in einigen Netzen liegen die Updates in Hand des Providers.

 

FritzOS 6.83 nun auch für die Fritzbox 7490 erhältlich

Das ehemalige Router-Flaggschiff Fritzbox 7490 kann man nun wie das aktuelle (Fritzbox 7580) mit der FritzOS-Version 6.83 betreiben. Rund 80 Neuerungen und Verbesserungen bringt FritzOS 6.83 mit.

Design der Myfritz-App

Der Hersteller AVM nennt unter anderem bessere WLAN-Anpassungen an unterschiedliche Anforderungen, diverse neue Funktionen im Bereich Smart Home sowie responsives Design der Myfritz-App, die für den VPN-verschlüsselten Zugang zum Heimnetz gedacht ist. Einstellungen und Änderungen sind nun mittels zusätzlicher Bestätigung per Zwei-Faktor-Authentifizierung besser gegen Manipulationen etwa von Angreifern geschützt. Zusätzlich hat AVM die Anforderungen an die Passwortsicherheit erhöht.

Laut AVM sollen die Version 6.83 "alle aktuellen Fritzbox-Modelle schrittweise" erhalten.